Bremsenreiniger vs. Schnellentfetter

Unterschiede, Wirkungsweisen, Einsatz und optimale Lösung für Industriebetriebe und Werkstätten!

Die Fakten: In Deutschland werden jährlich ca. 10 Millionen Liter Bremsenreiniger bzw. Schnellentfetter verbraucht. Verwendung finden sie in jeder mechanischen Werkstatt zum Reinigen und Entfetten von metallischen Oberflächen. Der Zweck der Reinigung bestimmt das Verfahren. Soll das zu reinigende Teil nur sauber, oder soll fettfrei sein? 


Nach welchen Kriterien werden technische Teile gereinigt?
Bei der mechanischen Nachbearbeitung des Werkstückes (Bohren, Drehen, Fräsen und Sägen), genügt eine Reinigung mit Kaltreinigern bzw. alkalischen Reinigern. Ist jedoch eine Lackierung, ein Verkleben oder eine Beschichtung vorgesehen, dann ist eine fettfreie Oberfläche zwingen notwendig.


Wo sind die Unterschiede zwischen einem Bremsenreiniger und einem Schnellentfetter?
Bremsenreiniger bestehen meist nur aus einer Komponente, manchmal auch aus einer Zweiten. Wobei die Hauptkomponenten niedrig siedendes Waschbenzin ist und die zweite Komponente primärer Alkohol (Ethanol oder Methanol): diese verdunsten relativ schnell und verringern die Wirkungszeit auf dem Werkstück.


Schmutzinseln und Feuchtigkeit auf dem Werkstück!
Ethanol und Methanol entziehen der Umwelt Feuchtigkeit. Die Folge kann die Bildung von Kondenswasser auf der Metalloberfläche sein. Die Schmutzinseln entstehen durch die schnelle Verdunstung des Alkohols und der relativ geringen Sprühkraft des Treibgases Propan-Butan. Der Anteil des Treibgases am Gesamtvolumen beträgt zwischen 50% und 70% (laut Sicherheitsdatenblätter). In einer 500 ML Dose dürften sich also 200 ML - 250 ML Wirkstoff befinden.


Die Vorteile des Henkes-Schnellentfetter "LC80":
Er besteht aus drei Wirkstoffkomponenten plus der vierten Komponente - das CO2 als Treibgas.

  1. Alkohol ca. 1/3 (2-Propanol)
  2. Aceton ca. 1/3 (2-Propanol)
  3. Spezialbenzin ca. 1/3 (Kohlenwasserstoffe)
  4. CO2 als Treibgas ca. 2% - 3%


Warum nun gerade diese Kombination?
Da diese eine schnell, gleichmäßige Reinigung, Verdunstung und eine sehr gut Spülwirkung bewirkt. Dadurch entsteht eine absolut saubere Oberfläche, welche nicht mehr nachbearbeitet werden muss.


Die Bestandteile des Henkes-Schnellentfetter LC80 im Einzelnen:

  1. 2-Propanol auch als Isopropylalkohol oder Isopropanol (abgekürzt: IPA) bekannt, wurde als Ersatz für die CKW-FCKW eingeführt. Es besitzt die gleichen positiven Eigenschaften einer schnellen, sauberen und guten Reinigung, ist aber gegenüber Gummi und Dichtungen wesentlich verträglicher als nur Aceton und Spezialbenzin - und besonders wichtig: 2-Propanol zieht kein Wasser an.
  2. Aceton wird als gängiges Lösungs- und Extraktionsmittel für Harze, Fette und Öle, Naturharze, etc. eingesetzt. Der bekannteste Anwendungsfall dürfte der Einsatz als Nagellackentferner und Entferner von Plastikkleber sein. Aceton macht die Oberfläche fettfrei und trocken.
  3. Das Spezialbenzin, welches im "LC80" eingesetzt wird, ist sehr gut für die Reinigung von Öl- und fettverschmutzten Teilen - wie sie in der Wartung und Instandsetzung von mechanischen Teilen und Anlagen vorkommen - geeignet. Eine Nachbehandlung der gereinigten Teile und Oberflächen ist nicht erforderlich, weil das Spezialbenzin schnell und absolut rückstandsfrei verdunstet.
  4. CO2 als Treibgas! CO2 ist ein sehr druckintensives Gas und ist nicht brennbar (Sicherheit!). Für eine handelsübliche 500-ML-Dose Henkes Schnellentfetter "LC80" werden nur ca. 2 - 3 ML CO2 benötigt. Das bedeutet, dass ca. 97% Wirkstoff in der Dose sind.


Korrosionsschutz:
Die Kombination "Benzin-Alkohol-Aceton" bringt während des Reinigungsvorganges auf der Metalloberfläche einen pH-Wert über 7.  Dadurch entsteht kurzzeitig ein Korrosionsschutz. Der hält etwa solange, wie der Mechaniker, für seine Arbeit benötigt.



Das Fazit: 

Erntezeit ist Mähdrescherzeit – „weniger ist mehr“!

In der Landwirtschaft bedeutet Erntezeit vor allem Arbeitsspitze und Hochsaison für die leistungsstarken Schlüsselmaschinen - die Mähdrescher. Landwirtschaftliche Betriebe stehen insbesondere bei Mähdreschern vor der großen Herausforderung, die hohe Verschmutzung durch Spreu auf den Ketten erfolgreich zu bekämpfen!


Aus der Praxis: Unsere Kunden – und vielmehr die Kunden unserer Kunden – berichteten, dass es beim Dreschen vorkam, dass durch stark verschmutzte Ketten, Gelenke u. ä., die Funktion des Mähdreschers so gestört war, dass der Fahrer die klimatisierte Kabine verlassen musste. Aus dem Grund, um in den hinten angebrachten Streukasten zu kriechen, die Teile zu säubern und diese daraufhin wieder in Gang zu bringen. Für den Fahrer war das keine angenehme Aufgabe. Eine Situation, die jedoch heute durch den gezielten Einsatz des Produkts Henkes LC 30 Synthetische Innenlagerschmierung an Ketten und sonstigen beweglichen Teilen vermieden wird. Es zeigt sich somit, dass sich durch den kontinuierlichen Einsatz vom richtigen Schmiermittel Zeit und Geld sparen lassen - und außerdem der Fahrer somit auch körperlich entspannen kann. 

Die Lösung ist - oder wäre - somit einfach: Für alle Ketten in landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten liefert Henkes die intelligente Produktlösung mit LC 20 Synthetische Innenlagerschmierung. Es handelt sich dabei um ein hoch leistungsfähiges Produkt, das die innovative, zukunftsweisende tricomplex-Technology® beinhaltet und drei Arbeitsschritte „Reinigen, Schmieren und Schützen“ in einem kombiniert. Weniger ist mehr! 

Auf einen Blick die wichtigsten Informationen und Tatsachen zu "Synthetische Innenlagerschmierung LC 30“:
  •  LC30 dringt in engste Toleranzen ein, wie Ketteninnenlager, Kettentriebbuchsen- und zapfen
  • LC30 reinigt alte Ablagerungen und Verharzungen 
  • LC30 bindet weder Fusel noch Staub, verklebt nicht und hinterlässt einen grifftrockenen, nicht-fettenden Schmierfilm 
  • LC30 schützt vor Korrosion und verdrängt Feuchtigkeit 
  • LC30 beinhaltet die innofluid® Additiv-Technik und gewährleistet einen langanhaltenden Verschleißschutz 
  • LC30 beinhaltet die innovative, zukunftsweisende tricomplex-Technology® mit „Reinigen, Schmieren und Schützen in NUR einem Arbeitsgang“ – nach dem Motto: „Weniger ist mehr“!

Vision und Realität der Predicitve Maintanance

Predictive Maintenance - die vorausschauende Instandhaltung - als Teil der Smart Maintenance, ist im Zuge von Industrie 4.0, Internet of Things (IoT), Big Data und KI-Systemen (Künstliche Intelligenz auf Basis von Machine-Learning-/Deep- Learning-Algorithmen) zum großen Thema in den Fachkreisen geworden!

Schließlich spiegeln traditionelle Wartungsansätze - wie etwa, die vom Hersteller festgelegte turnusmäßige Wartung - in den seltensten Fällen den tatsächlichen Zustand der Maschinen und Anlagen wider. Vielmehr haben unterschiedliche Einsatzgebiete, Bedingungen und Intensitäten der Maschinen eine erhebliche Auswirkung auf deren Lebensdauer – und folglich kommen Wartungen entweder zu früh oder zu spät. Sind die Kosten für die verfrühte Wartung auf die Lebensdauer einer Maschine noch akzeptabel, kann jedoch der Ausfall einer Anlage schwerwiegende Folgen haben, wie: Stillstandkosten, Leistungsverzug (mit Vertrags- oder Auftragsentzug), Verlust der Marktposition und Verlust des Vertrauens der Kunden.1 Somit verspricht der Ansatz vorausschauender Instandhaltung vor allem Kosten wie Ressourcen zu sparen und weiter sogar das Image zu sichern, indem Ausfälle verhindert werden. Es werden also Systeme benötigt, die in der Lage sind vorausschauend einen möglichen Ausfall durch Verschleiß oder Ähnliches zu erkennen. Ein genialer Gedanke… 

Was zeigt jedoch die Praxis? Wie sieht es in der Realität aus? Hier sind sich die Experten einig, dass es nachweislich noch KEINE durchgängige Methode beziehungsweise noch KEINE Werkzeuge oder Tools gibt, die höchste Sicherheit bei der Predictive Maintenance bieten. Fazit: Solange es nicht gelingt, Störungen im Produktionsprozess durch Ausfälle und Verschleiß absolut sicher vorherzusagen, müssen die anderen Elemente, die in diesem Zusammenhang aktiv sind, höchste Zuverlässigkeit garantieren.

Genau an dieser Stelle tritt die „vorbeugende Wartung“ ins Rampenlicht – da sogenannte „C-Produkte“ wie Reinigungs- und Schmierstoffe eine direkte Auswirkung auf die Produktionssicherheit haben. Hier gilt es dem Unsicherheitsfaktor der elektronisch gesteuerten Wartung mit den optimalen Wartungsprodukten und intelligentester Technik vorzubeugen. Vielmehr bedarf es hochleistungsfähiger Reinigungs- und Schmierprodukte auf einem besonders hohen Niveau, die im Falle des Falles die genügend „Reserven“ haben, um auch über einen längeren Zeitraum die volle Funktionsfähigkeit der Produktionsmaschinen zu gewährleisten.

Erfahren Sie mehr über unsere zukunftsweisenden, nachhaltigen und innovativen Lösungen mit der tricomplex-Technology®.

Lassen Sie uns miteinander sprechen! 

Neuregelung der Gefahrstoffverordnung

Teilweise bis zu 4 Gefahrenzeichen, meist jedoch mindestens 2 ( Entzündbar und akute Toxizität Kat.4) müssen jetzt in den SDB´s und demzufolge auch auf den Spraydosen von KW basierten Wartungsmitteln ausgewiesen werden. Grund sind die seit kurzem gelten neuen Regeln zur Gefahrenkennzeichnung bei allen Stoffen oder Gemischen, die für Mensch oder Umwelt gefährlich sein können oder schädigende Wirkung haben. Verantwortlich hierfür ist die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

Im Zusammenhang mit der Neufassung der Gefahrstoff-Verordnung vom 01. Oktober 2021 stehen die Beauftragten für Arbeitssicherheit in den Unternehmen vor sehr arbeitsintensiven und verantwortungsvollen Aufgaben.

Auszug aus der Gefahrstoffverordnung:

§ 7, Absatz 3 Gefahrstoffverordnung:
(3) Der Arbeitgeber hat auf der Grundlage des Ergebnisses der Substitutionsprüfung nach §6, Absatz 1, Satz 2, Nummer 4, vorrangig eine Substitution durchzuführen.

Er hat Gefahrstoffe oder Verfahren durch Stoffe, Gemische oder Erzeugnisse oder Verfahren zu ersetzen, die unter den jeweiligen Anwendungsbedingungen für die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten nicht oder weniger gefährlich sind.

In der Praxis bedeutet dies, im Beispiel von Wartungsprodukten auf KW Basis, dass der gesamte Markt abgesucht werden muss, um Produkte zu finden, die bei gleicher Leistung die wenigsten Gefahrenkennzeichen aufweisen.

Die Lösung: Nur noch ein Gefahrzeichen!

Fallbeispiel: Sperrwerk in Niedersachsen

Das Problem und die Folgen:

Durch Fettschmierung verklebten die Antriebsräder. Dies führte zu Flankenplatzern (Pittings.) Die Zahnräder mussten häufig getauscht werden. Das Fett wird durch die hohe Belastung weggedrückt.

 

 

Die Lösung:

Nach der Reinigung mit Henkes LC 80 wurden die Zahnräder mit dem Produkt "Helles Ketten- und Seilfett 135" geschmiert. Seither gibt es keine Störungen mehr. Die Zahnräder mussten nicht mehr gewechselt werden.

 

Optimales Schmieren Ihrer Maschinen und Industrielagen

Nach Innen zu gehen, ist der richtige Ausweg - gerade in dieser Krise! Steigern Sie Ihre Energieeffizienz signifikant und einfach durch optimales Schmieren. Dabei garantieren wir Ihnen: Die tricomplex-Technology® sorgt für die perfekte Nachschmierung!

Das neue tribologische Verfahren tricomplex-Technology® basiert auf der innofluid® Additiv-Technik.
Ausgehend von dem Grundsatz: „Jeder optimalen Schmierung geht eine zuverlässige Reinigung voraus“ - werden spezielle Reinigungs-, Schmierungs- und Korrosionsschutzkomponenten „je nach Schmieraufgabe“ aufeinander abgestimmt. Der Schmiervorgang ist in einem Arbeitsschritt erledigt und wird darüber hinaus bei laufendem Betrieb durchgeführt!

 

Die entscheidenden Vorteile der neuen Technologie „auf einen Blick“:
  • Reinigen, Schmieren und Schützen in NUR einem Arbeitsgang
  • trockener, stabiler Schmierfilm
  • durch Verwendung entaromatisierter Kohlenwasserstoffe - keine besondere Kennzeichnungspflicht